Seit Februar 2008 geht Anonymous jeden Monat, meist am zweiten Samstag, auf die Straße um friedlich gegen Scientology zu demonstrieren.
Anonymous bezeichnet die monatlichen Protestaktionen jeweils als „Operation“ - eine „Hommage“ an L. Ron Hubbards diverse illegale Aktionen (z.B. Operation Snow White, Operation Freak Out).
Neben den globalen Protesten gibt es immer mehr Vorfälle, Berichte und Klagen von Einzelpersonen, Fernseh- und Radiosendern, die kriminelle Aspekte von Scientology zum Inhalt haben.
Nach Mark Bunkers „Message to Anonymous“-Video auf YouTube, kamen Anonymous-Aktivisten hinter ihren Rechnern hervor und brachten den Kampf gegen Scientology auf die Straße indem sie friedlich und legal demonstrierten - weltweit.
Bei der ersten 'In Real Life'-Demo machte Anonymous auf die Verbrechen der Scientology Organisation aufmerksam. Vor allem wiesen die Aktivisten auf den Tod von Lisa McPherson hin, welche in der Obhut von Scientologen verstarb. Dieser und andere Tode hätten verhindert werden können und dies klagte Anonymous an jenem Sonntag an, an dem Lisa McPherson ihren Geburtstag hätte feiern können.
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Zum Geburtstag des Sektengründers L. Ron Hubbard, welcher für Scientologen als hoher Feiertag gilt, wurde der zweite weltweite Protest vor Scientology Zentren abgehalten. In bester Partystimmung, mit Geburtstagskuchen und Musik, Partyhüten und Geburtstagsständchen feierte Anonymous mit. Für Scientology natürlich sehr irritierend.
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Beim dritten weltweiten Protest wurde das Thema Disconnection Policy aufgegriffen und heftigst kritisiert. Hierbei werden Scientologen direkt oder indirekt gezwungen, sich von Bekannten, Freunden oder Verwandten zu trennen, sollten sie eine potentielle „Gefahr“ für den betreffenden Scientologen darstellen, bei „der Stange“ zu bleiben, oder Scientology gegenüber kritisch eingestellt sein. Durch die Disconnection Policy wurden schon viele Familien und Freundschaften zerstört.
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Diese 'Operation' ist ein Wortspiel mit der Scientology Methode Fair Game, bei dem Kritiker mit allen den Scientologen zur Verfügung stehenden Mitteln zum Schweigen gebracht werden sollen, und dem Spielehändler Game Stop, bei welchem Anonymous zum Zeitpunkt Telefonstreiche spielte indem sie nach Battletoads fragten.
Bei den weltweiten Protesten wurden viele Referenzen aus bekannten und von Anonymous favorisierten Videospielen verwendet. Häufig tauchte auch der Ausdruck „Game Over“ im Bezug auf Scientology auf.
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Um auf die Verbrechen innerhalb der Scientology Organisation hinzuweisen wählte Anonymous die private Marine-Elite, die Sea Organisation. Innerhalb der Sea Org werden unter anderem die weiblichen Mitglieder, bei einer Schwangerschaft, zur Abtreibung gezwungen, das Straflager indem „vom Weg abgekommene“ Mitglieder geschickt werden und unter schlimmsten Bedingungen schwerst körperlich Arbeiten müssen. Es gab auch viele mysteriöse Tode innerhalb der Sea Org welche bis heute nie ganz geklärt wurden.
Im englischsprachigen Raum gab es sogar eine eigene Webseite zu dieser Demo.
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Sollte eine Religion einen Geheimdienst besitzen? Anonymous fand dies nicht in Ordnung und zog zur siebten weltweiten Demo gegen die Office of Special Affairs (kurz OSA) auf die Straße. In bester Spion manier kamen alle in Anzügen, Sonnenbrillen und informierten die Öffentlichkeit über deren Existenz. Auf Verbrechen wie Operation Snow White oder Operation Freakout wurde hingewiesen und stark kritisiert.
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Nach acht Monaten im Protest gegen Scientology wollten alteingesessene Anonymous den LULZ wieder in die Demos bringen. „Back to the Roots“ war angesagt, wobei dieser Monat der bisher schwächste in der bisherigen Geschichte von Projekt Chanology war. Man setzte sich auf kein bestimmtes Thema fest, jede Zelle sollte nach eigenem ermessen ein Thema für ihre Demo wählen.
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Erst kürzlich wurde bekannt das Will Smith in seiner neu gegründeten Privatschule die Study Tech von L. Ron Hubbard verwendet und dass der Großteil der Lehrkräfte Scientologen seien. Anonymous wollte diese frühe schleichende Einführung von Scientology Lehren in den Schulunterricht nicht dulden und machte sich dies zum Motto der achten weltweiten Demo.
Im englischsprachigen Raum gab es sogar eine eigene Webseite zu dieser Demo.
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Kurz vor dem nächst anstehenden weltweiten Protest wandte sich Markus Stuckenbrock an Anonymous um mehr über den Tod seines Bruders Uwe herrauszufinden. Bis dato war nur sicher dass Uwe Stuckenbrock, welcher an Multiple Sklerose erkrankt war, in einem RPF verstorben war.
Anonymous nahm dieses aktuelle Ereigniss zum Anlass auf die Todesfälle innerhalb Scientology aufmerksam zu machen. Auf der Seite Why Are They Dead gibt es eine, wenn auch veraltete und unordentliche, Liste an Opfern. Da desweiteren Halloween nicht weit entfernt war wurden die Toten durch als Zombies kostümierte Anonymous ins Gedächtnis zurückgerufen.
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Drei Tage nach dem „Bonfire Night“, ein nationaler Feiertag in UK bei dem der Versuch von Guy Fawkes das Parlament der korrupten Regierung in die Luft zu sprengen, gefeiert wird. Durch V wie Vendetta wurde diese historische Figur als Vorbild des Hauptcharakters verwendet, der eine Maske, die Guy Fawkes nachempfunden ist, trägt. Diese Trägt auch Anonymous.
Im November mahnte Anonymous die Verbrechen der Scientology Organisation nicht zu vergessen. Mit Unterschriftenaktionen an Parlamente und Regierungen brachten sie auch „Nicht-Anonyme“ zum Protest gegen Scientology. In manchen Teilen der Welt wurde am 5. November auch des Nachts stille Umzüge mit Kerzen abgehalten und der Toten innerhalb Scientologys zu gedenken.
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Scientology ist der Meinung, dass das Christentum und andere Religionen nur von Xenu eingepflanzte falsche Erinnerungen und deshalb Illusionen sind. Dennoch verwenden Sie scheinheiligerweise Weihnachten um sich in der Öffentlichkeit als friedliche Gruppe darzustellen. Jedes Jahr veranstalten sie in Clearwater, Florida, einen kleinen Weihnachtspark, den „Scientology Winter Wonderland“, welcher für Familien mit Kindern ausgelegt ist. So wird versucht, Sympathisanten und - wenn möglich - gleich neue Mitglieder durch Frontgruppen vor Ort zu werben.
Diesen Missbrauch und weitere Missstände, die Scientology gegenüber der Öffentlichkeit betreibt, wurden bei der elften weltweiten Demonstration angeprangert und verstärkt auf die Frontgruppen, hinter denen sich die Sekte verbirgt, hingewiesen.
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Ein Jahr und immernoch da! Anonymous ist nicht kleinzukriegen. Seit einem Jahr existiert das Projekt Chanology und hat bis dato schon viel geleistet um die Verbrechen und Missstände der Scientology Organisation aufzudecken. Eine kleine Feier war angesagt - natürlich Scientology immernoch im Auge behaltend.
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Im Zuge der für jeden Kontinent geplanten zentralisierten Sommer-Proteste fand in Europa am Wochenende vom 11. Juli 2009 in London statt. Mit über 100 Teilnehmern war dies einer der bisher größten Proteste.