Narconon

„Narconon“ ist eine umstrittene Organisation zur Rehabilitation von Suchtkranken. Sie basiert auf der Lehre von L. Ron Hubbard und ist damit der Scientology Organisation untergeordnet. Die Organisation kann keine Erfolge in der eigentlichen Kerndisziplin, nämlich in der Rehabilitation von Kranken, vorweisen; viele der Suchtkranken bleiben süchtig und mit der Droge in Kontakt. Viele der Schutzbedürftigen, sowie deren Angehörige werden durch die kostspieligen Kurse und die Unterbringung finanziell an die Organisation gebunden.

In der Öffentlichkeit, auch von deutschen Gerichtshöfen, wird „Narconon“ - wie auch der Muttergesellschaft Scientology - vorgeworfen, die Geschäfts- und im Besonderen die Therapiemethoden seien menschenverachtend und nicht dem Zweck angemessen.

Hier finden Sie eine Liste mit Narconon Webseiten.

Narconon gehört zu ABLE.

  • ABLE ist eine weitere dem Scientology-Konzern zuzuordnende Organisation. Narconon ist sogar ein geschütztes Zeichen im Besitz von ABLE (ABLE (Association for Better Living and Education))[1]. Narconon wird oft als Suborganisation (auch: Tarnorganisation) von Scientology bezeichnet und der Vorwurf wurde laut, dass Narconon die Zugehörigkeit nicht erwähnt. Narconon erklärte, dass sehr wohl in allen Programmen und sogar auf der Website der Bezug zu den Lehren von L. Ron Hubbard ersichtlich sind. Scientology zeigt jedoch die Aktivitäten von Narconon gern als Beweis für soziale Tätigkeit vor.
  • Des Weiteren wird Narconon von Kritikern vorgeworfen, dass die Organisation keine Erfolge in der eigentlichen Kerndisziplin, nämlich in der Rehabilitation der Kranken vorzuweisen habe; viele der Suchtkranken blieben süchtig und mit der Droge in Kontakt. Viele der Schutzbedürftigen sowie deren Angehörige sollen durch die kostspieligen Kurse und die Unterbringung finanziell an die Organisation gebunden worden sein.
  • Der Soziologe Stephen A. Kent und die Behörde für die Behandlung Psychischer Probleme Oklahomas bewerten das Narconon-Programm als pseudomedizinisches Verfahren mit geringer Wirksamkeit.[2] [3]
  • In der Öffentlichkeit, auch von deutschen Gerichtshöfen, wird Narconon - wie auch der Muttergesellschaft Scientology - vorgeworfen, die Geschäfts- und im Besonderen die Therapiemethoden seien menschenverachtend und nicht dem Zweck angemessen.
  • Im Jahre 1984 starb die 34-jährige Jocelyne Dorfmann in einer Narcononeinrichtung in Grancey sur Ource bei Dijon an einer unbehandelten Epilepsie. Der stellvertretende Direktor wurde verurteilt und die Einrichtung musste schließen.[4] Ein ähnlicher Todesfall ereignete sich 2002 bei einer 33-jährigen Klientin in einer Narcononfiliale im italienischen Torre dell'Orso. [5]
 
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